Jeder Mensch hat bestimmte Kraftquellen, um sich zu erholen und zu stärken. Ressourcen auf individueller, sozialer und gesellschaftlicher Ebene helfen dabei, Stressoren widerstandsfähiger zu begegnen und sich nicht zu arg aus dem Gleichgewicht bringen zu lassen. Werde dir darüber klar, welche Aspekte dir in deinem Leben Freude und Kraft schenken und deine Reserven wieder volltanken. Dabei kannst du Kraftquellen aus folgenden Kategorien miteinbeziehen:
- Individuelle Ressourcen: Spazieren, Zeichnen, Ausschlafen am Wochenende, Zeit in der Natur, Schwimmen, Kochen, Lesen, Meditation, …
- Soziale Ressourcen: Freundschaften, Unterstützung in der Nachbarschaft, gute Gespräche, Zeit mit der Familie, Vereinstätigkeiten, …
- Sinngebende Ressourcen: Spiritualität, Glaube, ehrenamtliche Tätigkeiten, Klimaaktivismus, …
In stressigen Zeiten kannst du auf diese Quellen zurückgreifen und ein Gegengewicht zu belastenden Faktoren schaffen. Versuche, dir stetig Zeit für die Dinge zu nehmen, die dir wirklich gut tun. So kannst du Herausforderungen des Lebens auch auf lange Sicht meistern, ohne dich permanent überfordert und gestresst zu fühlen. Achte jedoch darauf, dass dein wohltuender Ausgleich nicht selbst zum Stressor wird: Ja, Regelmäßigkeit ist wichtig. Es sollte aber kein Stundenplan aufgestellt werden, sodass am Ende Frustration herrscht, weil du die Woche nicht wie geplant dreimal beim Joggen und zweimal bei Freunden warst. Das wäre kontraproduktiv und der Spaß an der Sache soll nicht verloren gehen.
Stress gehört zum Leben dazu, sollte dieses aber nicht bestimmen. Selfcare hilft dir dabei, auf dich Acht zu geben. Gib dir und deinen Bedürfnissen die nötige Priorität, wenn der Alltag dich herausfordert. Du ganz allein bist für dein Wohlergehen verantwortlich, also sei gut zu dir und kümmere dich um dein Wohlbefinden.